Die Geschichte beginnt, wie Geschichten nun einmal beginnen. Ich schlage meine Augen auf und atme ein. Es schein mir, als wäre es der erste Atemzug, den ich je in meinem Leben machen würde. Gerade eben jagten mich noch Schemen durch eine eisige Dunkelheit, Einsamkeit. Kein Ausweg, nur rennen. Doch nun bin ich wach und meine verschwommenen Augen blicken gen Decke. Um mich herum herrscht Stille. Keine Stille, die durch ein sporadisches Vorbeifahren eines Autos erfrischt wird. Nein, diese Stille ist so taub und drückend wie ein traumloser Schlaf. Der Tinitus, welcher sich in diesem Moment in meinem Kopf breit macht, verstärkt dieses Gefühl von Nichts. Ein plumpes, weit entferntes Erschüttern des Bodens ist zu hören. Es scheint jemand eine Treppe hinauf zu laufen. Eine Treppe, welche mir ebenso unbekannt ist, wie dieses Bett, in welchem ich gerade liege. Die Tür wird sanft geöffnet und eine in Slip und Shirt bekleidete Frau, man möchte sie nicht mehr Mädchen nennen, dafür hat sie schon viel zu weibliche Züge, bringt mir eine dampfende Tasse Kaffee, dekoriert mit einem verführerischen Lächeln und den Worten "Den brauchst du jetzt sicherlich." Ich richte mich auf und nehme ihr den heißen Tonkrug mit der Aufschrift "für meine Schatz" aus der Hand. Noch kann ich nicht so ganz verstehen, weswegen ich in ihrem Bett liege. Sie ist der Inbegriff jeglicher jemals gesehenen Schönheiten. Schwarzes, etwa schulterlanges Haar, welches sich ein wenig an den Spitzen kräuselt und huskyblaue Augen. sie trägt einen kleinen Leberfleck an der linken Oberseite ihrer Lippe und ihr Dekollete ist in den verschiedensten Farben tättowiert. Als ich weiterhin wortlos auf diese Tasse starre, fängt sie an zu kichern und schafft es dennoch zwischen diesen beschämenden Lauten ein "du hast absolut keine Ahnung wer ich bin und wie du hier her gekommen bist, oder?" einzubauen. "Das hast du erfasst.", sage ich mit einer kratzigen Stimme, die klingt, als hätte ich ein ganzes Festivalwochenende hinter mir. "Wir waren gestern zusammen auf dieser Party."
Party? "Irgendwann warst du ziemlich betrunken und jemand fragte mich, ob du nicht bei mir im Gästezimmer schlafen könntest. Allerdings warst du echt so süß, dass ich dich eher mit zu mir ins Bett genommen habe. Und ich wette gerade im Moment bereust du deine fehlenden Erinnerungen, weil du danach sagtest, dass es der beste Sex deines Lebens war." Ich schlürfe monoton den ersten Schluck dieser bitteren, braunen Koffeinsuppe und frage mich ob sie mich einfach nur auf den Arm nimmt oder ich wirklich wieder im Blackout irgendwelche Frauen vernascht habe. "Naja, ist ja auch egal. Meine Eltern kommen gleich von meiner Tante wieder und deswegen solltest du dich schnellstmöglich auf den Weg nach Haus machen." Ich exe meine Tasse Kaffee und tue wie mir geheißen. Auf der Türschwelle drehe ich mich noch einmal um und schaue mir dieses schwarzhaarige Stück himmel noch einmal an. "Wie heißt du eigentlich?", frage ich sie. "Tut das was zur Sache?", antwortet sie und gibt mir eine Zigarette und einen Kuss mit auf den Weg.
Die Sonne versucht sich mit aller Kraft vom Horizont abzustoßen, was sie nur in einer eher mäßigen Geschwindigkeit schafft und in der ganzen Stadt ist kein Anzeichen von einem Erwachen zu sehen. Selbst der Bäcker hat noch geschlossen. Meine Füße ziehen mich in Richtung Busbahnhof und meine Augen kleben an Plakatwänden, Graffitis und Schaufensterwerbung. Wenn der Tag gerade erst begonnen hat, dann hat jeder Anblick, ganz egal welcher, eine ganz besondere Mystik, finde ich. Ich setze mich auf eine Parkbank inmitten der Stadt und zünde mir die Zigarette dieser Namenlosen an. Dann überprüfe ich meine Taschen. Mein Geldbeutel, meine eigenen Kippen und mein Zippo sind noch da, jedoch ist mein Handy irgendwo seit gestern 20:00 Uhr und heute früh um fünf auf Wanderschaft gegangen. Ich stütze meine Kopf auf meine Hände, reibe mir mit den kleinen Fingern die Augen und massiere mit der restlichen Hand meinen Kopf. Es ist noch so, als hätte mir jemand Klettverschlüsse an die Augenlider montiert denn jedes Mal, wenn ich sie schließe, weigern sie sich, sich wieder zu öffnen. Meine Haare sehen sicherlich total zerwüstet aus und deswegen erhebe ich mich nur wegen dem Gedanken mir die Haare zu kämmen von der Parkbank und laufe weiter nach Haus. Was für eine dreckige Stadt.
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Dienstag, 15. März 2011
Montag, 21. Februar 2011
Irgendwie lieb' ich das,
von
Herr Vegas
Ich war also so kurz vorm einpennen, als Wolf so etwas wie "wirmüssnlosalter." vor sich hin murmelte. Wäre die Bar vorm Feierabend gewesen, hätte ich das verstanden, doch es war reges Treiben. "Noch'n Bier, Mensch!", hörte ich mich selbst lallen, doch es war für mich eher als würde ich mich in einem Baumstamm verstecken und jemand von der anderen Seite des Baumstamms würde versuchen diesen Satz durch das Astloch zu brüllen. Das Internetradio der Kneipe fing an zu hacken und Wolf schmiss aus Frustration eine Bierflasche gegen die Boxen. "Na wenn ihr auch immer so Schwuli-Punk laufen lasst, isses auch kein Wunder, das die Boxen irgendwann kein' Bock mehr haben."
Der Barkeeper fluchte irgendetwas auf tschechisch und Wolf antwortete mit einem Rülpser der so laut war, das er von Gott selbst hätte kommen können. Ich bekam einen Lachanfall und versuchte meine Kotze immer wieder herunterzuschlucken während mein Kopf immer noch versuchte sich der Oberfläche des Bartisches anzupassen.
"Was nu?", lallte Wolf: "Hardcore jetz' oder Arschlecken?"
"Hardcore jetz'.", murmelte ich ihm entgegen.
Wolf lachte und zog seine Hose aus. Etwa fünf minuten später saßen wir auf dem Mittelstreifen der Straße, welche vor dem Pub lag und schmiedeten Pläne wie wir denn heute noch zu unserem Hotel kommen sollten. Gottseidank gab der Wirt Wolf seine Hose wieder. "Lass ma so Taxi rufen oder so.", sagte Wolf. Ich brüllte aus den tiefen meiner Lunge ein "TAXI!" heraus und reierte im gleichen Atemzug auf den Bordstein. Wolf lachte und drehte mir eine Zigarette. "Lass' ma lieber laufen und so." - "Haja."
Der Barkeeper fluchte irgendetwas auf tschechisch und Wolf antwortete mit einem Rülpser der so laut war, das er von Gott selbst hätte kommen können. Ich bekam einen Lachanfall und versuchte meine Kotze immer wieder herunterzuschlucken während mein Kopf immer noch versuchte sich der Oberfläche des Bartisches anzupassen.
"Was nu?", lallte Wolf: "Hardcore jetz' oder Arschlecken?"
"Hardcore jetz'.", murmelte ich ihm entgegen.
Wolf lachte und zog seine Hose aus. Etwa fünf minuten später saßen wir auf dem Mittelstreifen der Straße, welche vor dem Pub lag und schmiedeten Pläne wie wir denn heute noch zu unserem Hotel kommen sollten. Gottseidank gab der Wirt Wolf seine Hose wieder. "Lass ma so Taxi rufen oder so.", sagte Wolf. Ich brüllte aus den tiefen meiner Lunge ein "TAXI!" heraus und reierte im gleichen Atemzug auf den Bordstein. Wolf lachte und drehte mir eine Zigarette. "Lass' ma lieber laufen und so." - "Haja."
Donnerstag, 27. Januar 2011
Fear and Loathing wo auch immer.
von
Herr Vegas
Der verfluchte Noise von Wolf klebte mir am Trommelfell, als ich die Augen wieder öffnete und in diese total angebreitete Runde schaute. Irgend ein Gerede von einem Konzert in einer Kirche war an mir vorbeigerauscht. Nun war es schon später Nachmittag aber noch recht früher Abend, soweit ich das ohne Uhr und mit heruntergelassenen Jalousie beurteilen konnte. Ich drehte mich weg, um nicht Wolf beim Breitsein zusehn zu müssen. Der Rest hier interessierte mich eigentlich echt wenig, doch wenn der große Bruder angebreitet vor einem liegt, dann weiß man, dass Drogen keine Lösung sind. Klar ist es nur Gras. Aber jeder einzelne sollte sich Gedanken über die Langzeitwirkung machen. Es ist einfach nur schlecht.
Ich bekam einen spontanen Lachanfall und baute eine kleine, weiße Straße auf Tripps Flyer. Amphetamine sind die beste Gegenlösung wenn man keinen Bock hat zu kiffen. Man ist fit während der Rest im Hotelzimmer verteilt chillt. Man hat ein wenig mehr vom Abend. Eigentlich nehm ich den Kram ja sogut wie nie, aber man kann auf dem Zeugs einfach ficken bis der Dame die Löcher bluten. Ich atmete ruckartig durch meine Nase ein und spürte kurze Zeit später den Geschmack von gelutschten Paracetamol meinen Gaumen hinunterlaufen.
Anziehn. Umziehn. Die Horde erstmal liegen lassen. Was machen. "Ich bin ma umziehn.", sag ich. "Hm." sagen die. Ins Zimmer. Schrank auf. Anzug raus. Zwei daumenbreite Ascheflecke auf den Ärmeln. Was war gestern? Anfangs Geyzee..r. Nette Disse. Bier zum Kotzen. Benni hatte auf der Toilette zwei Homosexuelle verprügelt, die ihn auf einen Dreier einluden. Danach sind wir alle rausgeflogen. Wusste ja keiner, dasses ne Schwulendisse ist. Danach einfach auf gut Glück ins Karlovy Lazne oder so. Auf dem Mainfloor kam ordentliches Geschrubbe. Wolf hatte ne Alte angegraben und das mit Erfolg. Als ich an sie dachte, ertönte aus dem Nebenzimmer das Kaffeemaschinengeräusch unserer angeschlagenen Acrylbong. Anzug an. Nase putzen. Sex on the Beach exen. Ich lehnte mich aus dem Fenster und begutachtete die verblüffend symmetrische Kotze Wolf's. "Welcher Tag isn heute?", hörte ich mich noch selbst schreien, doch die Antwort blieb wohl aus. Meine Jackentasche gab noch eine zerknitterte No-Name-Zigarette an mich ab und ich lehnte mich aus dem Fenster und schaute mir den Prage Nachthimmel an. Es war wie eine Mischung aus Fear and Loathing in Las Vegas und Reservoir Dogs. Keiner von uns wusste, wann es wieder nach Hause ging. Wir waren einfach erst einmal da. Bis Geld alle oder Freunde tot. Ich stellte mir einen Stuhl vor das Fenster, kniete mich darauf und versuchte also Wolf's Kotze mit meiner Pisse zu umrahmen. Ganz schön schwer bei dem Abstand.
Ich bekam einen spontanen Lachanfall und baute eine kleine, weiße Straße auf Tripps Flyer. Amphetamine sind die beste Gegenlösung wenn man keinen Bock hat zu kiffen. Man ist fit während der Rest im Hotelzimmer verteilt chillt. Man hat ein wenig mehr vom Abend. Eigentlich nehm ich den Kram ja sogut wie nie, aber man kann auf dem Zeugs einfach ficken bis der Dame die Löcher bluten. Ich atmete ruckartig durch meine Nase ein und spürte kurze Zeit später den Geschmack von gelutschten Paracetamol meinen Gaumen hinunterlaufen.
Anziehn. Umziehn. Die Horde erstmal liegen lassen. Was machen. "Ich bin ma umziehn.", sag ich. "Hm." sagen die. Ins Zimmer. Schrank auf. Anzug raus. Zwei daumenbreite Ascheflecke auf den Ärmeln. Was war gestern? Anfangs Geyzee..r. Nette Disse. Bier zum Kotzen. Benni hatte auf der Toilette zwei Homosexuelle verprügelt, die ihn auf einen Dreier einluden. Danach sind wir alle rausgeflogen. Wusste ja keiner, dasses ne Schwulendisse ist. Danach einfach auf gut Glück ins Karlovy Lazne oder so. Auf dem Mainfloor kam ordentliches Geschrubbe. Wolf hatte ne Alte angegraben und das mit Erfolg. Als ich an sie dachte, ertönte aus dem Nebenzimmer das Kaffeemaschinengeräusch unserer angeschlagenen Acrylbong. Anzug an. Nase putzen. Sex on the Beach exen. Ich lehnte mich aus dem Fenster und begutachtete die verblüffend symmetrische Kotze Wolf's. "Welcher Tag isn heute?", hörte ich mich noch selbst schreien, doch die Antwort blieb wohl aus. Meine Jackentasche gab noch eine zerknitterte No-Name-Zigarette an mich ab und ich lehnte mich aus dem Fenster und schaute mir den Prage Nachthimmel an. Es war wie eine Mischung aus Fear and Loathing in Las Vegas und Reservoir Dogs. Keiner von uns wusste, wann es wieder nach Hause ging. Wir waren einfach erst einmal da. Bis Geld alle oder Freunde tot. Ich stellte mir einen Stuhl vor das Fenster, kniete mich darauf und versuchte also Wolf's Kotze mit meiner Pisse zu umrahmen. Ganz schön schwer bei dem Abstand.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Ach du Scheiße
von
Herr Vegas
Ich renne durch einen langen Gang und hinter mir ist eine Horde verrückter Gynäkologen her. Das weiß ich aber auch nur, weil sie die ganze Zeit mit diesen schrägen Frauenarztsesseln nach mir schmeißen. Anstatt zu schreien, geben sie in monotonen Piepen die fünfte Symphonie Ludwig van Beethovens von sich.
Vielleicht kennen Sie diese Situation, wenn sie durch das Klingeln eines Telefones geweckt werden und Ihre Träume dieses Geräusch mit verarbeiten. Egal.
Jedenfalls kommt mir dieser Raum verflucht unbekannt vor. Ich höre eine, etwa fünfundzwanzigjährige Frau telefonieren, außerhalb des Raumes. Dann wird aufgelegt, was ich am Klicken der Hauptstation des Telefons hören kann. Auch dieses gefühl kennen Sie vielleicht: "Gottverdammt, wo bin ich?" Ein Mädchen, was viel jünger ist, als ihre Stimme erscheint, kommt in schlabbrigen Schlafshorts und einem "Toten Hosen"-T-Shirt in das Zimmer und springt auf das Bett. Sie setzt sich breitbeinig auf meinen Schoß, der sicher durch meine Morgenlatte recht unbequem ist.
"Naa, gut geschlafen?"
"Ja, danke."
Sie beugt sich über mich, ihre dunkle, lockigen Haare fließen um meinen Kopf, als sie mir mit ihren, vom Alkohol der gestrigen Nacht ausgetrockneten Lippen einen Kuss gibt. Ihr Brüste berühren durch das Shirt durch sanft meinen Brustkorb und legen sich minimalistisch auf meinen Körper. Keine Ahnung, ob ich mit ihr schlief, wenn ich es tat, dann möchte ich es verdammt nochmal ein zweites Mal tun.
"Wo ist deine Toilette?"
"Zimmer raus, erste rechts."
Wenn man versucht bei seinem Morgenschiss so leise, wie möglich zu sein, ist ein Tiefspülbecken nicht förderlich. Was tut man also in dieser Situation? Man nimmt drei bis fünf Lagen Toilettenpapier und schmeißt sie in das Klo, damit der aufprallende Kot vom Geräusch her gedämpft wird. Wahrscheinlich bürstet sie sich gerade die Haare, als ich hier sitze und einen auf Schalldämpferschiss zelebriere.
Das Frühstück fällt aus. Eine Kippe und ein Kuss auf ihre trockenen Lippen komplettieren den Abschied und ich schieße mit offenen Chucks aus der Haustür. Wenn ich irgendwo einen Bahnhof finden sollte, fahre ich schnellstmöglich nach Hause.
Vielleicht kennen Sie diese Situation, wenn sie durch das Klingeln eines Telefones geweckt werden und Ihre Träume dieses Geräusch mit verarbeiten. Egal.
Jedenfalls kommt mir dieser Raum verflucht unbekannt vor. Ich höre eine, etwa fünfundzwanzigjährige Frau telefonieren, außerhalb des Raumes. Dann wird aufgelegt, was ich am Klicken der Hauptstation des Telefons hören kann. Auch dieses gefühl kennen Sie vielleicht: "Gottverdammt, wo bin ich?" Ein Mädchen, was viel jünger ist, als ihre Stimme erscheint, kommt in schlabbrigen Schlafshorts und einem "Toten Hosen"-T-Shirt in das Zimmer und springt auf das Bett. Sie setzt sich breitbeinig auf meinen Schoß, der sicher durch meine Morgenlatte recht unbequem ist.
"Naa, gut geschlafen?"
"Ja, danke."
Sie beugt sich über mich, ihre dunkle, lockigen Haare fließen um meinen Kopf, als sie mir mit ihren, vom Alkohol der gestrigen Nacht ausgetrockneten Lippen einen Kuss gibt. Ihr Brüste berühren durch das Shirt durch sanft meinen Brustkorb und legen sich minimalistisch auf meinen Körper. Keine Ahnung, ob ich mit ihr schlief, wenn ich es tat, dann möchte ich es verdammt nochmal ein zweites Mal tun.
"Wo ist deine Toilette?"
"Zimmer raus, erste rechts."
Wenn man versucht bei seinem Morgenschiss so leise, wie möglich zu sein, ist ein Tiefspülbecken nicht förderlich. Was tut man also in dieser Situation? Man nimmt drei bis fünf Lagen Toilettenpapier und schmeißt sie in das Klo, damit der aufprallende Kot vom Geräusch her gedämpft wird. Wahrscheinlich bürstet sie sich gerade die Haare, als ich hier sitze und einen auf Schalldämpferschiss zelebriere.
Das Frühstück fällt aus. Eine Kippe und ein Kuss auf ihre trockenen Lippen komplettieren den Abschied und ich schieße mit offenen Chucks aus der Haustür. Wenn ich irgendwo einen Bahnhof finden sollte, fahre ich schnellstmöglich nach Hause.
Sonntag, 2. Mai 2010
gib' mir 15 Minuten
von
Herr Vegas
Unweit von mir entfernt wühlte Liz in Wolfs Hose und Tripp stand blöd sabbernd daneben und rauchte seine Tüte. Irgendwie ein total abgefuckter Anblick.
Tracs war verschwunden, soviel war klar. Vielleicht mit Rike irgendwo. Aber naja was soll's. Ich hörte hinter mir eine penetrante Lache und wusste, dass es das verfluchte Gekicher von dieser Tussi war, die ich auf der letzten Party kennenlernte.
Ich setzte mich zu Frank und den anderen Konsorten, die gerade Beck's tranken, selbstgedrehte Zigaretten rauchten und mal wieder irgendwelchen Dünnschiss laberten.
"Hi, Jungs."
"SOMA! ALTER SCHWEINEFICKER!"
Ich nahm mir eine Bierdose aus der Palette, die in der Mitte stand. Die paar Betrunkenen um mich herum hatten einen Gartenstuhlkreis um das Bier gebildet, als würden sie es anbeten.
"Jungs, wenn ihr eure Bierkästen als Kaaba anseht, wieso lauft ihr nich auch noch drumherum?"
"Was?"
"Egal."
Frank und Thomas lachten. Steve nahm sich ebenfalls ein Bier aus der Mitte, öffnete es und saute die ganze Kaaba-Clique voll.
"Also wo waren wir stehen geblieben?"
"Schrödingers Katze und Super Mario World."
"Metadimensionalität?"
"Ich bin mal pissen."
Ich stand auf und drehte mich in Richtung Floppy's Haus, nur um vor Lara zu stehen.
"Hi", sagte sie.
"Hi", sagte ich.
"Wir kennen uns noch von der letzten Party."
"Wie könnte ich dich vergessen, du hast quer über meine Hose gekotzt."
"Darf ich das irgendwie wieder gut machen?"
"Mädchen, damit wertest du meinen Abend regelrecht auf."
"In Floppy's Gartenhütte?"
"Gib' mir 15 Minuten."
Tracs war verschwunden, soviel war klar. Vielleicht mit Rike irgendwo. Aber naja was soll's. Ich hörte hinter mir eine penetrante Lache und wusste, dass es das verfluchte Gekicher von dieser Tussi war, die ich auf der letzten Party kennenlernte.
Ich setzte mich zu Frank und den anderen Konsorten, die gerade Beck's tranken, selbstgedrehte Zigaretten rauchten und mal wieder irgendwelchen Dünnschiss laberten.
"Hi, Jungs."
"SOMA! ALTER SCHWEINEFICKER!"
Ich nahm mir eine Bierdose aus der Palette, die in der Mitte stand. Die paar Betrunkenen um mich herum hatten einen Gartenstuhlkreis um das Bier gebildet, als würden sie es anbeten.
"Jungs, wenn ihr eure Bierkästen als Kaaba anseht, wieso lauft ihr nich auch noch drumherum?"
"Was?"
"Egal."
Frank und Thomas lachten. Steve nahm sich ebenfalls ein Bier aus der Mitte, öffnete es und saute die ganze Kaaba-Clique voll.
"Also wo waren wir stehen geblieben?"
"Schrödingers Katze und Super Mario World."
"Metadimensionalität?"
"Ich bin mal pissen."
Ich stand auf und drehte mich in Richtung Floppy's Haus, nur um vor Lara zu stehen.
"Hi", sagte sie.
"Hi", sagte ich.
"Wir kennen uns noch von der letzten Party."
"Wie könnte ich dich vergessen, du hast quer über meine Hose gekotzt."
"Darf ich das irgendwie wieder gut machen?"
"Mädchen, damit wertest du meinen Abend regelrecht auf."
"In Floppy's Gartenhütte?"
"Gib' mir 15 Minuten."
High?
von
/root
Inzwischen liege ich da. Ich schaue mir die Sterne an, spüre Liz' Titten an meinen Rippen. Ich sehe Orion. Ich mag Orion. Das ist eh das einzige Sternenbild das ich neben der Kassiopeia - dem Himmels-W - und dem großen Wagen - aka der große Bär - noch erkenne. Auf jeden Fall betrachtete ich Orion und die Milchstraße. Ich liebe die Milchstraße ... sie ist so schön. Doch lieber mag und mochte ich Liz' an meiner Seite. Sie kuschelte sich an mich und gab mir das Gefühl einfach niemals und nimmermehr allein sein zu müssen. Dafür liebte ich sie. Und trotzdem starrte ich zu den Sternen hinauf.
Wo war eigentlich Soma?
Und Tripp?
Öhmn.
Okay, ich wußte es nicht; Aber war das wirklich wichtig in diesem Moment?
NEIN!
Ich hatte diese Wahnsinnsfrau in meinen Armen und Vegas Accident in den Ohren. Was wollt ich mehr? Geile Musik, geile Frau. Ich hatte nen Harten und sie hatte ihre Finger daran. Auf und ab. Scheiße war das geil!
Und dann stand Tripp vor uns, ließ seine Nippel-Piercings raushängen und hielt mir einen Joint vor die Nase. Sagte ich "Nein!", NEIN! Natürlich nicht! Ich hatte Lust auf Gras und gebot ihm, sich zu uns zu chillen ... Er tat dem. Warum auch immer, aber ich zog an dem J. und roch an ihm, gab ihn Liz, sie zog dran und meinte einfach nur "Schatz ich hab Lust auf 'The Bishop' von Battle Of Mice." Und in dem Moment wo sie das aussprach hörten wir auch schon die ersten Takte diese göttlichen Songs.
Liebte ich diese Frau? Ich weiß es nicht. Meine Gedanken waren vernebelt. Von Somas Worten über Menschlichkeit und Zerstörungswut, von Tripps Joint, von Liz' Hand in meiner Hose - insbesondere aber von letzterem.
Ich liebte sie.
Tripp gab mir einen Kuß.
Auf die Wange.
Drückte mir den Joint wiedermals in die Hand.
Ich zog dran.
Gab ihn an Liz.
Sie zog dran.
Gab ihn mir.
Ich zog nicht dran.
Gab ihn Tripp.
Er zog dran.
"Was treibt ihr eigentlich gerade?"
- "Siehst du das nicht?"
"Doch.
Darf ich mit machen?"
Liz holte ihre Hand aus meiner Hose, und guckte Tripp an.
"Und deine Freundin?"
- "Die macht gleich mit!"
"Sicher?"
Ich hielt mich heraus, griff nach dem qualmenden etwas, das wir eben noch Joint nannten und zog daran. Gott, war ich mit einem mal high.
Wo war eigentlich Soma?
Und Tripp?
Öhmn.
Okay, ich wußte es nicht; Aber war das wirklich wichtig in diesem Moment?
NEIN!
Ich hatte diese Wahnsinnsfrau in meinen Armen und Vegas Accident in den Ohren. Was wollt ich mehr? Geile Musik, geile Frau. Ich hatte nen Harten und sie hatte ihre Finger daran. Auf und ab. Scheiße war das geil!
Und dann stand Tripp vor uns, ließ seine Nippel-Piercings raushängen und hielt mir einen Joint vor die Nase. Sagte ich "Nein!", NEIN! Natürlich nicht! Ich hatte Lust auf Gras und gebot ihm, sich zu uns zu chillen ... Er tat dem. Warum auch immer, aber ich zog an dem J. und roch an ihm, gab ihn Liz, sie zog dran und meinte einfach nur "Schatz ich hab Lust auf 'The Bishop' von Battle Of Mice." Und in dem Moment wo sie das aussprach hörten wir auch schon die ersten Takte diese göttlichen Songs.
Liebte ich diese Frau? Ich weiß es nicht. Meine Gedanken waren vernebelt. Von Somas Worten über Menschlichkeit und Zerstörungswut, von Tripps Joint, von Liz' Hand in meiner Hose - insbesondere aber von letzterem.
Ich liebte sie.
Tripp gab mir einen Kuß.
Auf die Wange.
Drückte mir den Joint wiedermals in die Hand.
Ich zog dran.
Gab ihn an Liz.
Sie zog dran.
Gab ihn mir.
Ich zog nicht dran.
Gab ihn Tripp.
Er zog dran.
"Was treibt ihr eigentlich gerade?"
- "Siehst du das nicht?"
"Doch.
Darf ich mit machen?"
Liz holte ihre Hand aus meiner Hose, und guckte Tripp an.
"Und deine Freundin?"
- "Die macht gleich mit!"
"Sicher?"
Ich hielt mich heraus, griff nach dem qualmenden etwas, das wir eben noch Joint nannten und zog daran. Gott, war ich mit einem mal high.
Mittwoch, 24. März 2010
Katerbier-Conversations
von
Das Chris
"Was ist das Letzte, woran du dich erinnerst?"
"Weiß ich nich', habs vergessen."
"Idiot..."
Das Katerbier in der einen, die zweite Guten-Morgen-Kippe in der anderen Hand liefen die beiden die Straße entlang. Aus irgendeinem Grund brannten die Straßenlaternen noch, obwohl es inzwischen so gut wie taghell war. Hinter ihnen wurde es laut, dann peste ein blauer Subaru mit einem Tempo an ihnen vorbei, das keinen Zweifel an der Tatsache zuließ, dass der Fahrer noch immer absolut knülle war. Das Mädel auf dem Rücksitz winkte ihnen zu. Kleiner Teufel in Frauengestalt.
"Erinnerst du dich wenigstens an dieses Mädel?"
"Nein, wer is' das?"
"Liz. Geiles Gerät, aber leider die ganze Nacht ausgebucht."
Frank schnippte seine Kippe in hohem Bogen weg. Sie landete auf einer Hecke. Als Pete seine Kippe in den Rinnstein auf der anderen Straßenseite befördert hatte fragte er:
"Is' der Neger eigentlich gekommen?"
Die Antwortmöglichkeiten auf diese Frage waren beinahe unzählbar, auch wenn einige weniger komisch waren als andere. Frank entschied sich für:
"Ja, ist er. In der Kleinen, die du so heiß fandest. Deshalb mussten wir uns die andere teilen."
"Achso... Merkwürdig..."
"Warum merkwürdig?"
"Weil ich's nie mitbekomme, wenn ich 'nen Dreier hab..."
"Besser so, das war die reinste Katastrophe."
Pete schien angestrengt nachzudenken. Er drehte seine soeben gebastelte Zigarette in den Fingern. Schließlich schien etwas in seinem Kopf "Klick" zu machen und er meinte:
"Vielleicht sollten wir ein Buch schreiben über den ganzen Scheiß, den wir schon zusammen erlebt haben und wahrscheinlich noch erleben werden."
"Wenn das jetzt hier ein schwuler Moment wird, bin ich raus."
"Homophobie? Wär ja ganz was neues. Nee, ich mein', wir könnten echt da was draus machen, dass wir immer zufällig in die dämlichsten Situationen kommen. Zum Beispiel letztens die Aktion mit dem Typ in dem geklauten R8 der uns fast gekillt hätte und dann selbst den Löffel abgegeben hat."
"Ich weiß schon was du meinst, aber es ist schwer, über etwas zu schreiben, an das man sich nicht erinnert. Ich mein, die Hälfte von dem Buch müsste ich ja alleine schreiben."
"Arsch... Naja, eigentlich hast du recht. Und eigentlich will ich auch kein Buch schreiben, mir ist nur ein genialer Titel eingefallen für ein Buch und den wollt' ich dir mitteilen."
"Ich bin ganz Ohr."
Genüsslich warf Pete seine Kippe hoch, fing sie mit dem Mund auf, zündete sie wichtigtuerisch an und verkündete seinen Geistesblitz:
"Katerbier-Conversations"
"Weiß ich nich', habs vergessen."
"Idiot..."
Das Katerbier in der einen, die zweite Guten-Morgen-Kippe in der anderen Hand liefen die beiden die Straße entlang. Aus irgendeinem Grund brannten die Straßenlaternen noch, obwohl es inzwischen so gut wie taghell war. Hinter ihnen wurde es laut, dann peste ein blauer Subaru mit einem Tempo an ihnen vorbei, das keinen Zweifel an der Tatsache zuließ, dass der Fahrer noch immer absolut knülle war. Das Mädel auf dem Rücksitz winkte ihnen zu. Kleiner Teufel in Frauengestalt.
"Erinnerst du dich wenigstens an dieses Mädel?"
"Nein, wer is' das?"
"Liz. Geiles Gerät, aber leider die ganze Nacht ausgebucht."
Frank schnippte seine Kippe in hohem Bogen weg. Sie landete auf einer Hecke. Als Pete seine Kippe in den Rinnstein auf der anderen Straßenseite befördert hatte fragte er:
"Is' der Neger eigentlich gekommen?"
Die Antwortmöglichkeiten auf diese Frage waren beinahe unzählbar, auch wenn einige weniger komisch waren als andere. Frank entschied sich für:
"Ja, ist er. In der Kleinen, die du so heiß fandest. Deshalb mussten wir uns die andere teilen."
"Achso... Merkwürdig..."
"Warum merkwürdig?"
"Weil ich's nie mitbekomme, wenn ich 'nen Dreier hab..."
"Besser so, das war die reinste Katastrophe."
Pete schien angestrengt nachzudenken. Er drehte seine soeben gebastelte Zigarette in den Fingern. Schließlich schien etwas in seinem Kopf "Klick" zu machen und er meinte:
"Vielleicht sollten wir ein Buch schreiben über den ganzen Scheiß, den wir schon zusammen erlebt haben und wahrscheinlich noch erleben werden."
"Wenn das jetzt hier ein schwuler Moment wird, bin ich raus."
"Homophobie? Wär ja ganz was neues. Nee, ich mein', wir könnten echt da was draus machen, dass wir immer zufällig in die dämlichsten Situationen kommen. Zum Beispiel letztens die Aktion mit dem Typ in dem geklauten R8 der uns fast gekillt hätte und dann selbst den Löffel abgegeben hat."
"Ich weiß schon was du meinst, aber es ist schwer, über etwas zu schreiben, an das man sich nicht erinnert. Ich mein, die Hälfte von dem Buch müsste ich ja alleine schreiben."
"Arsch... Naja, eigentlich hast du recht. Und eigentlich will ich auch kein Buch schreiben, mir ist nur ein genialer Titel eingefallen für ein Buch und den wollt' ich dir mitteilen."
"Ich bin ganz Ohr."
Genüsslich warf Pete seine Kippe hoch, fing sie mit dem Mund auf, zündete sie wichtigtuerisch an und verkündete seinen Geistesblitz:
"Katerbier-Conversations"
Samstag, 16. Januar 2010
Wintermorgen im Januar, ca. 9:00 Uhr
von
Herr Vegas
Schmerz, nicht zu orten, durchfährt meinen Körper und reißt ihn aus den wenigen Stunden traumlosen Schlaf, den ich ihm gönnte. Ich merke, das er von meinem Fuß kommt und trete nach dem Katzenvieh, welches wohl irgendetwas gegen meinen Fuß oder meine Socken haben musste. Ich liege auf zusammen geschobenen Couch-Kissen und merke überdruck in Magen, Darm und Blase. Schlechtes Omen. Als ich mich rumdrehe, finde ich eine weibliche Person mit dunkelblonden Haaren neben mir wieder. "Fuck, wer is'n das?", höre ich mein arbeitendes Erinnerungsvermögen fluchen aber die Antwort wird wohl erst einmal im Dunkeln bleiben. Unweit von mir entfernt schlägt eine Tür auf und ein Mädchen mit roten Haaren schlurft, umhüllt mit den Worten "Nie wieder Alkohol..." durch das Zimmer und setzt sich auf die Couch, um sich eine Soap anzusehen. Wer sind bloß alle diese Leute? Ich weiß, das ich gestern auf eine Party ging, schön. Aber irgendwer muss mir was in die Drinks gemischt haben. Nein, suche die Schuld nicht bei irgendwem anders, das hast du alles dir selbst zuzuschreiben. Als ich einen Blick auf die Uhrzeit werfen möchte, fällt mir auf, das mein Handy verschollen ist. Irgend eine böse Macht muss es gegessen haben. "Wie spät is'n das?", höre ich mich selbst sagen, ohne wirklich zu realisieren, dass die Frage wirklich von mir kam. "Um neun rum.", meint das Couchmädchen und schaut weiter ihre Soap. Das Kissenmädchen zu meiner linken ist mir immernoch unerklärlich, doch wenigstens weiß ich wo ich bin, wie spät es ist und... "Tracs?"
"Wer?"
"Tracs, mein Mitbewohner. Is' der hier irgendwo?"
"Was weiß ich, bin gerade erst aufgestanden."
Ich richte mich auf, decke meine vermeintliche Schlafpartnerin mit meinem Mantel und einem Kuss auf die Stirn zu und gehe erst einmal ins Bad.
Dort kippe ich das Bier, welches auf den Spülkasten steht, in die Toilette und gebe meinen Mageninhalt als Bonus dazu. Ich brauche eine Zigarette. Schnellstmöglich. Ich stiefele zurück ins Wohnzimmer, drehe mir eine vom Tabak, der auf dem Tisch liegt und zünde sie mir an. Die Tür öffnet sich.
"Hey, du Idiot, was machst du da?! Hier drinnen wird nicht geraucht!"
Das scheint wohl die angepisste Besitzerin der Wohnung zu sein. In diesem Moment ertönt eine mir bekannte Stimme jenseits des Türrahmens: "Keine Sorge, Große. Der is' verpeilt. Der wird keinen Stress machen."
"Tracs?"
"Was'n?"
"Alter wo warst du?"
Er kommt durch den Türrahmen, lediglich in seiner Buchse bekleidet und umarmt die nun weniger angefressene Besetzerin/Besitzerin von hinten. "Das is' Alex. Alex, das is' soma. mein Mitbewohner und bester Freund." Ich mache eine begrüßende Gestik und widme mich wieder meiner Zigarette. Die beiden fangen an sich zu küssen und ich öffne mir ein Bier gegen den Kater. Alex verlässt das Zimmer und tracs gesellt sich zu meinem Tisch.
"Heiße Tussi, hm?"
"Alter wie war die Party gestern?"
"Soma, du warst dabei."
"Mein Kopf sagt mir da was anderes..."
"Also pass auf, jetzt bekommste ein Review. Du hast dich mit Wodka Energy sowas von umgeschossen und nebenbei 'ne Menge Bier konsumiert. Danach hast du mit Franzi geflirtet das is' diese minderjährige Schönheit da hinten an der Heizung. Die hat sich aber dann von Basti knallen lassen, der Kerl dort hinten in der Küche. Als du dann fast etwas mit Jenny angefangen hast, das ist die süße Schnitte dort auf der Couch, die Soaps schaut, kam allerdings deine namenlose angebetete in das Zimmer und du hast wie von Armor ermeuchelt die kleine klar gemacht. Ich habe mich auf Alex fixiert. Die anderen waren nicht so mein Fall, das ist alles. So gegen halb fünf schriebst du mir 'ne SMS mit dem Inhalt 'Schüchternes, kleines Mädel. Aber agile Finger.' Ich wusste somit, das es dir gut geht und hab mich dann zu Alex in das Bett gelegt. Halb neun bin ich aufgestanden und hab für die Crew hier Kaffee gemacht. Willst du auch welchen? Ist noch was da."
Meine Erinnerung flüstert nur: "Kann sein, ich war nicht dabei." und somit nehme ich ihm das einfach ab. Ich trinke etwas von dem Kaffee, den tracs gemacht hatte und stehe mit ihm kurz darauf an der Bushaltestelle.
"Du soma?"
"Ja?"
"Darf ich dich mal was fragen?"
"Klar, immer her damit."
"Hast du die kleine namenlose wirklich geknallt? Und stand die echt darauf, dass du ihr die ganze Zeit an den Haaren ziehst?"
"Keine Ahnung, kann sein."
"Fuck, Dude an deiner Stelle hätt ich mir ihre Handynummer geben lassen."
"Wie denn? Mein Handy ist verschollen und es gibt keine Spur davon."
Tracs lächelt, greift in seine Tasche und frumelt mein Mobiltelefon heraus. Ich frage ihn garnicht erst, wie er zu dem Teil kam. Wir treten unsere Zigaretten aus, setzen uns in den Bus und fahren in die Stadt zum Frühstücken. Währenddessen drehe ich mir eine Zigarette. Agile Finger. Ich lache und schalte auf meinem MP3-Player um auf Muse.
"Wer?"
"Tracs, mein Mitbewohner. Is' der hier irgendwo?"
"Was weiß ich, bin gerade erst aufgestanden."
Ich richte mich auf, decke meine vermeintliche Schlafpartnerin mit meinem Mantel und einem Kuss auf die Stirn zu und gehe erst einmal ins Bad.
Dort kippe ich das Bier, welches auf den Spülkasten steht, in die Toilette und gebe meinen Mageninhalt als Bonus dazu. Ich brauche eine Zigarette. Schnellstmöglich. Ich stiefele zurück ins Wohnzimmer, drehe mir eine vom Tabak, der auf dem Tisch liegt und zünde sie mir an. Die Tür öffnet sich.
"Hey, du Idiot, was machst du da?! Hier drinnen wird nicht geraucht!"
Das scheint wohl die angepisste Besitzerin der Wohnung zu sein. In diesem Moment ertönt eine mir bekannte Stimme jenseits des Türrahmens: "Keine Sorge, Große. Der is' verpeilt. Der wird keinen Stress machen."
"Tracs?"
"Was'n?"
"Alter wo warst du?"
Er kommt durch den Türrahmen, lediglich in seiner Buchse bekleidet und umarmt die nun weniger angefressene Besetzerin/Besitzerin von hinten. "Das is' Alex. Alex, das is' soma. mein Mitbewohner und bester Freund." Ich mache eine begrüßende Gestik und widme mich wieder meiner Zigarette. Die beiden fangen an sich zu küssen und ich öffne mir ein Bier gegen den Kater. Alex verlässt das Zimmer und tracs gesellt sich zu meinem Tisch.
"Heiße Tussi, hm?"
"Alter wie war die Party gestern?"
"Soma, du warst dabei."
"Mein Kopf sagt mir da was anderes..."
"Also pass auf, jetzt bekommste ein Review. Du hast dich mit Wodka Energy sowas von umgeschossen und nebenbei 'ne Menge Bier konsumiert. Danach hast du mit Franzi geflirtet das is' diese minderjährige Schönheit da hinten an der Heizung. Die hat sich aber dann von Basti knallen lassen, der Kerl dort hinten in der Küche. Als du dann fast etwas mit Jenny angefangen hast, das ist die süße Schnitte dort auf der Couch, die Soaps schaut, kam allerdings deine namenlose angebetete in das Zimmer und du hast wie von Armor ermeuchelt die kleine klar gemacht. Ich habe mich auf Alex fixiert. Die anderen waren nicht so mein Fall, das ist alles. So gegen halb fünf schriebst du mir 'ne SMS mit dem Inhalt 'Schüchternes, kleines Mädel. Aber agile Finger.' Ich wusste somit, das es dir gut geht und hab mich dann zu Alex in das Bett gelegt. Halb neun bin ich aufgestanden und hab für die Crew hier Kaffee gemacht. Willst du auch welchen? Ist noch was da."
Meine Erinnerung flüstert nur: "Kann sein, ich war nicht dabei." und somit nehme ich ihm das einfach ab. Ich trinke etwas von dem Kaffee, den tracs gemacht hatte und stehe mit ihm kurz darauf an der Bushaltestelle.
"Du soma?"
"Ja?"
"Darf ich dich mal was fragen?"
"Klar, immer her damit."
"Hast du die kleine namenlose wirklich geknallt? Und stand die echt darauf, dass du ihr die ganze Zeit an den Haaren ziehst?"
"Keine Ahnung, kann sein."
"Fuck, Dude an deiner Stelle hätt ich mir ihre Handynummer geben lassen."
"Wie denn? Mein Handy ist verschollen und es gibt keine Spur davon."
Tracs lächelt, greift in seine Tasche und frumelt mein Mobiltelefon heraus. Ich frage ihn garnicht erst, wie er zu dem Teil kam. Wir treten unsere Zigaretten aus, setzen uns in den Bus und fahren in die Stadt zum Frühstücken. Währenddessen drehe ich mir eine Zigarette. Agile Finger. Ich lache und schalte auf meinem MP3-Player um auf Muse.
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