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Mittwoch, 27. Juli 2011

Where is my mind?

Während sich unsere Lippen vorsichtig zum ersten Mal treffen und ich mich noch frage, woher auf einmal das Feuerwerk vorm Fenster kommt, schleichen sich heimlich die ersten Akkorde von "Where is my mind" von den Pixies in meinen Kopf...
Alles hätte so einfach sein können, so gewöhnlich, so bedeutungslos. Flirt, Kuss, Sex, fertig. Wie hätte ich denn mit so was rechnen können? Wieso können denn ein gar nicht mal so guter Song und ein illegales Kleinfeuerwerk mich dermaßen in die Scheiße reiten? Gefühle ex machinae oder was? Und jetzt sitz ich auf Emotionen, die ich nie wollte. Und auf nassem Waschbeton.
Kalter Regen mischt sich auf meinem Gesicht mit warmem Salzwasser. In einem Spalt in den Betonplatten wächst ein Gänseblümchen. Es scheint sich gegen die schweren Regentropfen zu stemmen. Oder es will sich an ihnen betrinken.
"Betrunkene Gänseblümchen sagen immer die Wahrheit", schießt es mir durch den Kopf. Aber ich scheiß auf Gänseblümchen.
Und Wahrheit gibt es nicht.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Acidjazzed Evening

"Und dann?", fragte Frank, die Mundwinkel leicht zuckend, in der Andeutung eines Grinsens.
"Naja, ich hab angefangen zu lachen.", meinte Pete achselzuckend. "Und ich konnt für ne halbe Stunde nich mehr aufhören. Die Tussi war dann irgendwann weg, aber ich lag da halb aufm Boden und konnt gar nix mehr weil ich nur am Lachen war. Aber irgendwann hab ich mich dann eingekriegt und noch ne Tüte geraucht, zum Beruhigen."
Es war inzwischen halb Drei morgens und die besagte Dosis THC wirkte nicht mehr, ebensowenig wie das Bier. Frank fand das insofern hilfreich, dass Pete sich wieder wie ein Mensch benahm, jedenfalls in den engen Grenzen, die seine -vermutlich ebenfalls bekifften- Schöpfer ihm gesetzt hatten, andererseits fehlte ihm selbst das leichte Drehen im Kopf und dieser Druck in der Brust, der sich über den dämlichsten Dingen in lautes Gelächter entlud.
"Hat die Erfahrung denn wenigstens ihrem Gelaber irgendeine Legitimation verliehen?", wollte Frank wissen, unfähig, über etwas anderes nachzudenken als darüber, wie er sich verhalten hätte, wenn eine im Prinzip hübsche und nicht überreife Frau seinem bekifften Bewustsein dieses 'Gelaber' nach einem Fickstündchen entgegengeschleudert hätte.
"Naja, ich schätz mal schon. Also ich hatte jedenfalls noch nie eine, die sogar beim Vögeln nich eine Sekunde ihre Fresse halten konnte. Irgendwann gings mir so aufn Sack, dass ich ihr ein Kissen übers Gesicht gelegt hab, aber das fand sie geil und hat einfach weitergeschwätzt. Du glaubst gar nich, was durchn Kissen gedämpftes Lustgeschwafel fürn Lattenkiller is."
Von links kamen Stimmen auf sie zu, zwei Gestalten taumelten durch das Wechsellicht der gelben Straßenlaternen, waren kurz zu sehen, verschwanden dann wieder in der Dunkelheit, tauchten wieder auf und manifestierten sich schließlich als Wolf und Soma unter dem kaltweiß beleuchteten Dach der Bushaltestelle.
"Und, wie wars bei euch so?", lallte Wolf und Pete antwortete mit einer angesichts des Themas wirklich verblüffenden Trockenheit: "Ich hab ne Alte gefickt die behauptet hat, ihr Kerl hätte sie für nen schwulen Neger verlassen."

Sonntag, 13. Februar 2011

...nur was?

Die direkte Aufnahme in meinem Gehirn dieses Momentes bestand eigentlich darin, das Toni die leere Bierdose gegen die Bushaltestelle kickte. Die Sonne ging langsam auf und durch mein Handy bluteten die Anfänge von Poison the Well - Today, einem verdammt guten Smashing Pumpkins Cover. Die Nacht bestand ja eigentlich nur darin von Disco zu Disco zu rennen nur um herauszufinden das es entweder scheiße war oder die einzigen Singlefrauen Mittdreißiger waren. Ein unglaublich deprimierendes Review. Als Toni dann von zwei Stylern verkloppt wurde weil er ihnen KIZ-Liedtexte entgegenbrüllte war der Abend dann endgültig vorbei. Wir hofften einfach nur darauf dass der Getränkemarkt schnellstmöglich aufmacht und unterhielten uns über total banale Dinge. Christin lief schweigend neben uns. Als Toni dann anfing den Neubaublock neben unserer alten Schule vollzukotzen kamen Christin und ich uns dann näher. Ich nahm sie mit nach Hause und wir zogen uns "a serbian film" rein. Kranker Scheiß aber sie stand drauf. Sie wollte letzten Endes nicht nach Hause und schlief bei mir. Als ich das Licht über meinem Bett ausmachte und neben ihr lag, mit dem Gesicht gen Decke und den Händen ganz bei mir, fing sie dann an an meinem Schwanz herumzuspielen. Kann ich ihr nicht verübeln, sie war voll. Ich genoss den Moment und sie fing nach einiger Zeit an an dem Ding zu saugen als wäre es ein ficki-fucki-Fruchteis. Nachdem sie würgend aber dennoch zufrieden meine potentiellen Kinder in ihren Magen befördert hatte, legte sie sich wieder neben mich und atmete direkt in meinen Atemstrom. Riecht denn meine Wichse wirklich nach zerkochter Bockwurst? Ich gab ihr mit Ekel einen Zungenkuss und dann drehte sie sich um zum Schlafen.

An dem Abend ging ich ernsthaft davon aus etwas total krasses für mein Leben gelernt zu haben. Nur was?

Freitag, 28. Januar 2011

Face Down

"Es ist immer leichter über das Nicht-Erreichte zu klagen, als das Erreichte zu bewundern.. so sind wir, die bescheidenen Egoisten."
Ihre Worte dringen wie durch einen Nebelschleier in mein Gehirn vor, aber noch bevor mein angeschlagenes Bewusstsein auf sie reagieren kann, bevor ich ihr sagen kann, dass sie so verdammt recht hat, dass es wehtut, dass ich bescheidener Egoist der mir entgangenen Chance sie zu ficken hinterhertrauere, anstatt mich zu freuen, dass sie mit mir spricht, mich überhaupt erst ansieht, noch bevor ich merke, dass mir womöglich in genau diesem Augenblick eine weitere Chance entgeht, spüre ich das in der Speiseröhre brennende Gemisch aus Magensäure und Galle in mir hochkochen und kotze ihr die rot-gelbe, nach Alkohol, Galle und Blut stinkende Flüssigkeit auf die Füße.
Ich murmele etwas wie "Wer is eigentlich Ben?", und stolpere in die schützende Dunkelheit, in die im Feuerschein tanzenden Schatten des Waldes davon.
Toll. Also voraussichtlich wieder ein Abend der damit endet, dass ich neben einer bedeutungslosen Schlampe nach einer bedeutungslosen Nummer einschlafe. Vielleicht wache ich auch morgen nicht zusammengekauert in den nach Schweiß stinkenden Armen einer bedeutungslosen Schicksalsgefährtin auf, sondern in den nach Kotze stinkenden Überresten einer fast völlig bedeutungslosen Nacht. Aber ganz bestimmt heißt der Song in meinem Kopf wieder "Face Down" ...

Samstag, 4. Dezember 2010

Ficken!

Verfickte Scheiße. Mein Schwanz schwillt ins Enorme angesichts dieser unheiligen Geilheit, welche sich vor mir offenbart. Ihre Titten sind perfekt und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung woher sie kommt oder was geschehen ist, daß sie hier auftauchte. Sie war einfach da. Perfekt, sexy, geil, mit der schönsten Fotze versehen, die ich je sah. So stand sie vor meinen Augen, geilte mich an, steckte mich an, fragte mich nicht einmal.
Ich weiß nicht, wie sie hieß. Ist das überhaupt relevant? Ich meine, sie war feucht! Naß - um genau zu sein. So feucht, daß jeder ertrunken wäre, wenn er versucht hätte sie zu lecken. Definitiv muß man sagen, daß sie die Frau war/ist die jeder Typ mal bumsen will. Blonde lange Haare, guter Körperbau, eins-siebzig hoch. Einfach hammer - einfach. Sie hatte dieses perfekte Aussehen und hatte dazu auch noch diese perfekte Ausstrahlung.
Nein sie war kein Pornstar, nein sie war kein Model, nein sie war nicht einmal im TV, und schon gar nicht bei RTL. Sie war einfach nur wunderschön. Das war es wohl was sie ausmachte. Das war es wohl was mich so anregte, als sie meinen Schwanz ritt.

Freitag, 30. Juli 2010

Mein Tod in Blau

Es ist Sommer. Ja, eigentlich sollte man sich darüber freuen. Ich allerdings nicht. Gestern ein paar Bier zu viel getrunken, deswegen heute nicht auf Arbeit gewesen und nun sitze ich hier im Stadtpark, die Sonne brennt im Nacken und die Insekten um mich herum nerven. Irgendwo hinter mir, etwa 100 Meter entfernt, hängt eine Gruppe Vollspacken aus der Förderschule ab. Spack X schreit die ganze Zeit "Mimimiiiimiiimi" und Betreuerin Y brüllt dagegen mit "Max, beruhig dich doch!" Ein perfektes Ambiente, um durchzudrehen. Gegenüber von mir sitzt so ein Typ, der einen Vampirroman liest. "Das Grauen in den Anden". Ich hole mein Handy heraus, google den Buchtitel und rufe ihm hinüber, wie das Buch ausgeht. Total angepisst macht er sich aus dem Staub. Ein Nervfaktor weniger. Nach eingehender Szenenbeobachtung bleiben insgesamt noch diese Spackenklasse, zwei Kinder auf Fahrrädern, eine Gruppe aus etwa 17jährigen Mädchen und eine zirka 20 Jahre alte Frau, die herumsitzt und scheinbar ein Tagebuch oder so schreibt. Die Kinder zu vertreiben ist einfach. Ich springe Ich springe von der Wiese auf, fange an wie angestochen zu schreien und renne auf sie zu. Sie fahren weinend Weg. Drei Menschen den Tag versaut. Guter Schnitt. Bei den 17jährigen Mädchen sollte es ebenfalls kein Problem sein. Sie sitzen auf einer beigefarbenen Decke, hören Punk von so einer deutschen Nachwuchsband, die keine Ahnung von Musik hat und trinken Bier. Wind kommt auf, als ich zu ihnen herüber laufe und ich nehme den Duft von Magnolia-Deo wahr. Süß. Die tun so unschuldig. Allerdings wissen sie nicht, dass ich den Park für mich allein haben möchte und der totale Stressfaktor sind. Das macht sie in gewisser Weise etwas dummdreist. Die Vollspack-Fraktion steht auf und tritt den Heimweg an. Gottseidank. Die wären echt schwer zu vertreiben gewesen. Max kreuzt meinen Weg und kotzt mir ein überglückliches "NÜÄW!" entgegen, woraufhin ich zum ersten Mal an diesem Tag lächeln muss. Wenn man in eine Frau verliebt ist, die man nicht haben kann, konzentriert man seinen Frust auf andere. Geht mir jedenfalls so. Ich halte kurz inne, stecke mir eine Zigarette an und erinnere mich daran, dass ich den ganzen Tag weder gegessen noch getrunken habe. Was schlecht ist um 15 Uhr und man schon seit zehn Stunden auf den Beinen ist, davor drei Stunden im Vollrausch schlief und dennoch schlechten Schlaf hatte weil man die Alte nicht vergessen konnte. Ich laufe weiter auf die APPD-Mädels zu und der, sich noch im Stimmbruch befindende Typ gröhlt "Fick den Polizeistaat" aus den Lautsprecherboxen. "Hi", sage ich. Die drei Mädchen schauen mich an und ich sehe wie die eine mit dem blauen Irokesen zu ihrer Freundin mit den langen schwarzen Haaren ein "boah is der geil" flüstert. Schönes Gefühl, wenn das Ego wieder gepusht wird. "Ich bin Alex.", sage ich. "Wir sind die drei von der Punkstelle.", antworten sie. Beschissener Spruch. "Hat eine von euch lust zu ficken?", frage ich emotionskalt und rechne mit Beleidigungen. Die Schwarzhaarige meint zu ihrer blonden Dyke-Freundin nur "komm lass' uns gehen.", doch die Iro-Schnecke scheint darauf anzuspringen. "Bist du immer so direkt?" Zeit meinen Royal Flush auf den Tisch zu knallen. "Naja, seitdem ich von meinem Arzt gesagt bekam, das ich Aids habe, will keine Frau mehr mit mir schlafen. Da baut sich unglaublicher Druck auf. Ich würde es sehr begrüßen einfach mal wieder in zartes, junges Fleisch hineinzuspritzen. nur leider darf ich mich nach den fünf jahren Knast keiner Schule mehr als 500 Meter nähern." Zwei von den Mädels ist es zuviel, sie packen ihre Sachen, stehen auf und gehen. Das Irokesenmädchen bleibt sitzen, schaut mich lächelnd an und kramt in ihrer Tasche. Mission fehlgeschlagen. "Du bist doch höchstens 23." - "21.", antworte ich. "Und da haben die dich schon wegen Sex mit Minderjährigen mit 16 in den Knast gesteckt, wo du selbst noch minderjährig warst?" Mist, verkackt. "Sicherlich hast du auch kein Aids aer das sollte man nicht herausfinden wollen." Sie lacht und schmeißt mir ein Kondom gegen das Bein. Sympathisch. Ich nehme ihre Hand, helfe ihr auf und wir verziehen uns in ein Waldstück. Sie rupft ihre rote Röhrenjeans bis an die Knöchel herunter und verschwindet mit ihrer Hand in meinen Baggies. Scheinbar um ihn steif zu machen. Viel Arbeit hat sie allerdings nicht, ich bekam schon einen Harten, als ich merkte, dass der Magnoliaduft von ihr stammt. Sie zieht mir das Gummi über, beugt sich nach vorn und drückt meinen Schwanz in ihre kleine, gepiercte, rasierte Möse. Sie fängt schon beim ersten Eindringen an, leise zu quieken und bewegt ihren Arsch kreisförmig. Ich vergrabe meine linke Hand unter ihrem "Good Night Wide Pride"-T-Shirt und mit der Rechten massiere ich ihren süßen Arsch. Sie kommt nach geschätzten zwei Minuten und spritzt ab. Ich hatte noch nie eine "squirtende" Frau, aber schön ist es nicht. Die ganze Scheiße tropft mir auf die Schuhe und ich werde sauer- Ich schmeiße sie um, rolle sie auf den Rücken und gebe es ihr in der Missionarsstellung. Ich ramme Ihn in sie hinein, als würde ich ihr das Becken brechen wollen und sie schreit wie in diesen abgefuckten Asia-Pornos. Ich halte ihr den Mund zu, das Geschreie nervt echt. Sie scheint das nur noch mehr zu erregen und sie stöhnt ein "schlag mich" durch meine Finger. Dazu kommt es allerdings nicht mehr, ich ziehe in raus, steck' in ihr in den Mund und exportiere gefühlte zwei Liter Gensuppe in ihren Rachenraum. Zungenpiercing. Auch gut. Ich setze mich neben sie, zünde mir eine an und gebe ihr wortlos eine. Sie nimmt einen tiefen Zug und schaut mich, schwer atmend wie nach einem Zwei-Kilometer-Sprint an.
"Ich bin Lara."
"Klingt nuttig."
"Normalerweise mach' ich sowas nicht."
"Klar."
"Wie steht's mit dir?"
"Alex..."
"Achja..."
"Nagut, Alexej."
"Russisch?"
"Keine Ahnung."
Sie küsst meinen Hals und sagt so etwas, wie "Ich hab' mich in dich verknallt, glaube ich." Die 20jährige Frau hat mittlerweile den Stadtpark verlassen und wir trotten zusammen zurück auf die Wiese. Ich lege meinen Arm um sie und sie legt ihren Kopf auf meinen Bauch. "Ungewöhnlich sich so kennenzulernen.", sage ich.
"Du hast doch damit angefangen."
"Hm."
"Worüber denkst du nach?"
"Ich wollte eigentlich heute vollends allein hier sein."
"Ist irgendwas mit dir?"
"Da ist so ein Mädel, auf das fahr ich übelst ab. Die will allerdings nichts von mir."
"Soll ich dir irgendwie helfen?"
"Geht schon, ich bin gerade dabei sie abzuschreiben."
"Hm."
"Naja ich hab ja jetzt dich oder so."
"Wie mich haben?"
"Na du hast doch gesagt du hast dich in mich verliebt."
"Alex, das hat gar nix zu bedeuten. Menschen verlieben sich andauernd in andere Menschen, sowas ist nichts besonderes mehr."
"Check' ich nich."
"Na wer sagt mir denn, dass du nicht andauernd irgendwelche Tussis im Stadtpark fickst?"
"Guter Einwand."
Sie schenkt mir ein Bier und dann reden wir für eine halbe Stunde nicht miteinander. Neben uns macht sich ein Sperling akribisch auf Futtersuche und über uns scheint sich ein Fliegenpuff zu bilden. Ich bin gerade so am Einschlafen, als das Schweigen endet.
"Wohnst du hier?"
"In Ilmenau?"
"Naja im Allgemeinen, hast du hier im Umfeld dein Zuhause?"
"Ich wohne im Moment in Ilmenau, würde aber nie so weit gehen es als mein Zuhause zu betiteln."
"Wo ist denn dein Zuhause?"
"Keine Ahnung."
"Ich finde dich irgendwie eigenartig. Du sprichst zu wenig irgendwie."
"Und du kennst mich erst seit einer halben Stunde..."
Sie streicht sich über ihren Iro und seufzt. Dann ext sie ihr Bier.
"Du, ich muss los, Alex."
"Okay."
"Meldest du dich?"
"Ich hab' keine Kontaktdaten."
"Willst du meine Nummer?"
"Nee, Danke. Ich steh' darauf, wenn das Schicksal einen wieder zusammenführt."
"Okay, bye."
Sie küsst meine Stirn, packt ihre Sachen in den Rucksack und geht wortlos. Ich hätte sie sowieso nicht angerufen. Endlich habe ich den Park für mich allein.

Sonntag, 2. Mai 2010

High?

Inzwischen liege ich da. Ich schaue mir die Sterne an, spüre Liz' Titten an meinen Rippen. Ich sehe Orion. Ich mag Orion. Das ist eh das einzige Sternenbild das ich neben der Kassiopeia - dem Himmels-W - und dem großen Wagen - aka der große Bär - noch erkenne. Auf jeden Fall betrachtete ich Orion und die Milchstraße. Ich liebe die Milchstraße ... sie ist so schön. Doch lieber mag und mochte ich Liz' an meiner Seite. Sie kuschelte sich an mich und gab mir das Gefühl einfach niemals und nimmermehr allein sein zu müssen. Dafür liebte ich sie. Und trotzdem starrte ich zu den Sternen hinauf.
Wo war eigentlich Soma?
Und Tripp?
Öhmn.
Okay, ich wußte es nicht; Aber war das wirklich wichtig in diesem Moment?
NEIN!
Ich hatte diese Wahnsinnsfrau in meinen Armen und Vegas Accident in den Ohren. Was wollt ich mehr? Geile Musik, geile Frau. Ich hatte nen Harten und sie hatte ihre Finger daran. Auf und ab. Scheiße war das geil!
Und dann stand Tripp vor uns, ließ seine Nippel-Piercings raushängen und hielt mir einen Joint vor die Nase. Sagte ich "Nein!", NEIN! Natürlich nicht! Ich hatte Lust auf Gras und gebot ihm, sich zu uns zu chillen ... Er tat dem. Warum auch immer, aber ich zog an dem J. und roch an ihm, gab ihn Liz, sie zog dran und meinte einfach nur "Schatz ich hab Lust auf 'The Bishop' von Battle Of Mice." Und in dem Moment wo sie das aussprach hörten wir auch schon die ersten Takte diese göttlichen Songs.
Liebte ich diese Frau? Ich weiß es nicht. Meine Gedanken waren vernebelt. Von Somas Worten über Menschlichkeit und Zerstörungswut, von Tripps Joint, von Liz' Hand in meiner Hose - insbesondere aber von letzterem.
Ich liebte sie.
Tripp gab mir einen Kuß.
Auf die Wange.
Drückte mir den Joint wiedermals in die Hand.
Ich zog dran.
Gab ihn an Liz.
Sie zog dran.
Gab ihn mir.
Ich zog nicht dran.
Gab ihn Tripp.
Er zog dran.
"Was treibt ihr eigentlich gerade?"
- "Siehst du das nicht?"
"Doch.
Darf ich mit machen?"
Liz holte ihre Hand aus meiner Hose, und guckte Tripp an.
"Und deine Freundin?"
- "Die macht gleich mit!"
"Sicher?"
Ich hielt mich heraus, griff nach dem qualmenden etwas, das wir eben noch Joint nannten und zog daran. Gott, war ich mit einem mal high.

Donnerstag, 22. April 2010

Wie geil war das denn...?

Ich sitze auf dem Sessel, die Multifunktionsfernbedienung in der linken, meinen Schwanz in der rechten Hand und sehe mir auf dem riesigen Flachbildschirm selbst dabei zu wie ich es dem Mädel unter mir ordentlich besorge. Ich zoome näher heran, sehe mir ihr Gesicht genau an, beobachte dann wie ihre Titten auf und ab wippen. Eine langsame Kamerafahrt bis zu den Fußspitzen, dann in einem Bogen um die beiden ineinander verschlungenen Körper herum.
Vor mir auf dem Boden stapeln sich blaue Disc-Hüllen mit dem BluRay-Logo und der Aufschrift "Mein Leben", hastig mit weißem Edding draufgekritzelt. Mein Leben auf Abruf und in HD. Schärfer als die Realität. Einfach Disc einlegen, Play drücken und zurücklehnen. Tausende Erinnerungen, auf Plastik gespeichert. Ich kann sie vor- und zurückspulen, einfrieren und weiterlaufen lassen, zoomen und aus allen Blickwinkeln betrachten und langsam werde ich wirklich gut darin, meine Erinnerungen in Szene zu setzen, einen Film zu machen aus dem was einmal Wirklichkeit war.
Auf dem Bildschirm nähert sich das wilde Spiel seinem vermeintlichen Höhepunkt, aber ich weiß es besser. Diese Nummer wird erst in frühestens einer Stunde vorbei sein. Stellungswechsel, mein Bildschirm-Ich braucht eine kleine Verschnaufpause, nachvollziehbar nach diesem Fick-Marathon. Ich sehe zu, wie das Mädel sich über mich kniet, bereit weiterzumachen. Ich lasse sie einfach machen und genieße es. Sie weiß was sie tut, und sie macht es gut. Sehr gut sogar. Und sie sieht dabei auch noch gut aus. Nicht wie eine Nutte, die einen Freier reitet, obwohl sie den Kerl abgrundtief hasst und ihn so schnell sie möglich loswerden will. Vielmehr sieht man ihr an, dass sie das was sie tut nur für mich tut und sich dem völlig hingibt. Wenn sie zwischendurch kurz ihre Augen öffnet, glänzen sie glücklich. Ich zoome ganz nah an diese wunderbaren blaugrünen Augen heran, bis sie sich wieder schließen. Dann wandert mein Blick nach unten zu ihren Hüften, die sie auf die unglaublichsten Arten bewegen kann. Sie sind perfekt gerundet, die Haut ist warm und weich, hat keine Makel. Meine Hände wandern sanft ihre Oberschenkel hinauf und streicheln schließlich über ihre Hüfte und ihre Taille...
Und mir vor dem Fernseher geht prompt einer ab. Schwer atmend sitze ich auf meinem Sessel, in jeder Hinsicht überwältigt von der Schönheit dieser BluRay-Erinnerung und kann nur einen Gedanken denken: "Wie geil war das denn...?"

Donnerstag, 25. März 2010

Guten Morgen Darling

"Der Amokfahrer, der dieses Wochenende ganz Europa den Atem anhalten ließ, erlag heute Nacht im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Wir geben Ihnen jetzt nochmal einen Überblick über die Ereignisse ..."
Ich schaltete um und um und um ... Überall brachten sie diesen Mist. Es nervt einfach, wenn man die ganze Zeit nur diese depressive Kacke aufgetischt bekommt. Ich legte eine CD ein und öffnete mein Bier zu den Klängen von irgendeiner Heavy-Metal-Schwuletten-Kreischgesang-Fuck-Band. Liz lag auf dem Bett und bequemte sich nun langsam auch sich zu bewegen und aufzustehen. Ich rauchte und ließ mich von der Sonne grillen.
"Mach mir doch bitte auch ne Kippe, Wolfi." hörte ich sie murmeln, während sie sich strekte und aufsetzte. "Wie lang, biste denn schon wach?" Ich schaute sie an, lächelte und drehte Wortlos eine Zigarette. Dafür, daß dieser spontane One Night Stand nun schon 5 Tage ging, waren wir beide uns noch recht unbekannt miteinander, aber es machte Spaß und sie wurde mir mit jeder Stunde sympathischer. Eins A!
Sie stand auf und setzte sich auf meine Schoß. Ich gab ihr die Zigarette und sie zündete sie an. "Hast du meine Frage nicht verstanden?" - "Doch schon, aber irgendwie weiß ich es grad nicht. Es dürften schon 2 oder 3 Stunden sein." - "Und was hören wir da grad? Das ist ja schreckliches Zeug."
Ich zuckte mit den Schultern und warf einarmig eine andre CD ein und plötzlich wurden wir von den einlullenden Buldozerholzereien von Brodequin umschwirrt.
PLING! - da fing auch schon der IM an zu nerven. Kaum ist es zwölf Uhr und schon sind alle Leute wach und wollen irgendwas. Neue Nachricht von Tripp.
"Gude. Hast du bock auf die Party bei Floppy heute?"
Ich drückte meine Kippe aus und Antwortete schnell: "Jau klar. Ich bring Liz mit ;-)"
"Hahahaha ... Ist die immer noch bei dir?"
Liz las mit und mußte lachen. "Sag ihm mal, daß du mich unbedingt um dich brauchst und ich dich nicht allein lassen kann."
"Schreib ihm das mal selbst, Baby. Ich werd jetzt schnell zum Bäcker. Wir brauchen schließlich Frühstück."
Sie ließ mich aufstehen und ich zog mir meine Essengeldtreter an. Dann warf sie sich mir um den Hals und gab mir eine Kuß den ich genußvoll erwiderte. "Bring mir Croissants mit, Darling." - "Ja mach ich." Ich lächelte und sie strahlte mich mit ihren rehbraunen Augen an.

Also ab an die frische Luft. Die Sonne stand hoch am blauem Himmel und ich mußte feststellen, daß der Terminus "frische Luft" nicht ganz stimmte. Es war ein wahrlicher Backofen hier draußen. Die Luft auf dem Asphalt flimmerte und ich verspürte dieses gewisse Brennen auf dem Nasenrücken. Nach ein paar hundert Metern war ich allerdings bereits im Backshop und konnte den wirklich erfrischenden Lufthauch des Ventilators im Kundenbereich genießen.
Ich begrüßte die kleine dickliche Frau hinter der Theke "Guten Tag Frau Schröder, Wie geht es Ihnen heute?"
"Gut geht es mir. Und dir, Wolf?"
Ich schaute sie grinsend an. "Mir geht es wunderbar. Ich hätte gern zwei einfache Brötchen, zwei Croissants und zwei Becher Kaffee zum Mitnehmen." Sie begann das Brot einzupacken und machte dann die zwei Kaffee.
"Hast du immer noch dieses hübsche Mädchen zu Besuch, das am Montag mit dir hier war?" - "Ja Frau Schröder und es ist eine tolle Zeit mit ihr."
Sie gab mir die Waren und ich bezahlte sie.
"Auf Wiedersehen und einen schönen Tag noch."
"Dir auch, mein Junge. Laß es dir gut gehen."

Als ich wieder zurück war, hatte Liz schon den Tisch gedeckt. Sie küßte mich zur Begrüßung und nahm mir den Kaffee und das Brot ab.
"Tripp holt uns in zwei Stunden ab und Floppy hat angerufen. Er sagt wir sollen Grillfleisch mitbringen und nicht wieder auf der Toilette vögeln, wie letzte Woche."
Ich sah sie an und zog meine linke Augenbraue hoch, während ich mein Brot aufschnitt. "Ach haben wir das?"
"Nein, wir waren im Zimmer seiner Eltern, aber das wollte ich ihm jetzt nicht sagen." Sie lachte und steckte mich sofort damit an. Auch wenn sie wie ein Raubtier aß, war sie eine echte Bombe. Alles an ihr stimmte. Ich konnte mich über alles mit ihr unterhalten und ich genoß ihre Gegenwart einfach. So etwas passiert einem auch nicht alle Tage.
Ich aß auf und trank meinen Kaffee. Liz stand auf stellte sich hinter mich. Sie legte ihre Hände auf meine Schultern und begann mich zu massieren. Genau das hatte ich jetzt gebraucht.
"Hmmmmnnn ... das machst du gut." sagte ich und legte meinen Kopf in den Nacken und sie küßte mich auf die lippen. Dann zog sie mich hoch, nahm mich an die Hand und zog mich in die Dusche wo wir uns prompt unserer Kleider entledigten. Wir begannen uns zu duschen und scherzten. Dann schaute sie mich plötzlich an und sagte nur: "Fick mich, Baby!" Ließ ich mir das zwei mal sagen? Natürlich nicht und schon war mein Schwanz tief in ihrer Muschi versenkt.
Nach etwa einer halben Stunde waren wir dann fertig mit duschen und dem Drumherum.
Irgendwann klopfte dann Tripp an der Tür und holte uns ab.

Freitag, 19. März 2010

Da war doch noch was ...

Wir saßen in dem blauen Subaru und flogen mit fast 200 Sachen die A 66 entlang. Es war ein sonniger Sommertag und ich saß unangeschnallt auf dem Beifahrersitz, trank lauwarmes 5,0 und blickte über den Rand meiner Sonnenbrille zu Tripp hinüber der ebenfalls oben ohne und unangschnallt da saß. Aus dem Autoradio brüllte die erste Korn-CD und wir trugen beide ein vorfreudiges Grinsen im Gesicht.
Ich drehte leiser und fragte: "Willst du auch eine Kippe?"
"Ja klar!" kam die Antwort, wie aus der Pistole geschossen.
Ich drehte also zwei Zigaretten, zündete sie an und reichte Tripp seine hinüber.
"Sag mal", meinte er, "wenn ich jetzt 'ne Vollbremsung machen würde - was würde dann passieren?"
"Gegenfrage: Bist du noch voll von gestern?"
"Jap, aber nun sag mal, was würde dann passieren?"
Ich schaute ihn an und mußte lachen. "Ich denke wir würden eine 300 Meter lange Bremsspur auf dem Asphalt hauen und dann mit geplatzten Reifen ins Trudeln kommen, nach dem wir eine der größten Massenkarambolagen hinter uns erzeugt haben, die man seit langem gesehen hat."
Dann grinste ich noch breiter: "Anschließend würden wir warscheinlich total unbeschadet aussteigen, unsere Kippen weiter rauchen und müßten zu Fuß weiter; worauf ich allerdings überhaupt keinen Bock habe."
"Okay, dann eben nicht." sagte er breit grinsend. "Und wer ist diese Tusse dahinten?"
"Ich habe nicht die blasseste Ahnung, aber sie lag heute früh neben mir. Also dachte ich mir, wir könnten sie doch mitnehmen."
"Auch wieder wahr. Meinst du sie würd's mit uns beiden treiben?"
Plötzlich kam ein Murren von hinten und ein dunkelblonder Schopf reckte sich nach vorn. "Na dann fragt mich doch einfach, ihr blöden Wichser." Dann beugte sie sich zu mir, gab mir einen Kuß und klaute mir dreisterhand das Bier zwischen den Beinen weg.
"Wie weit ist denn das noch, Wolf?"
"Ey, ich hab keinen Plan. Ich bin genauso voll wie unser Fahrer hier, und der hat auch keine Ahnung."
Tripp schaute mich kurz an: "Wolf, hör auf immer für mich zu sprechen. Und zu dir namenloser Schönheit da auf dem Rücksitz! Ich habe keine Ahnung, wie lange wir noch brauchen."
Ich drehte mich auf dem Beifahrersitz und schaute nach hinten - verdammt sie war echt schön. "Wie heißt du eigentlich nochmal?"
Und sogleich handelte ich mir einen gespielten bösen Blick ein, der sofort von einem Lächeln gefolgt wurde. "Du warst wohl doch besoffener, als ich dachte, Süßer. Mein Name ist Liz und du hast mir gestern Abend noch eine menge Dinge gezeigt, als wir nach der Party bei dir waren."
"Das letzte, woran ich mich erinnern kann, sind zwei Typen, die über rosa Kryptonit geschwafelt haben." sagte ich etwas nachdenklich, "Aber das was du erzählst, klingt gut. Wollen wir das später vielleicht wiederholen und du frischt meine Erinnerungen ein Bisschen auf?"
"Klingt gut!"
"Darf ich mitmachen!" Tripp lachte.
"Du hast mich gestern schon nicht mit dem Arsch angeguckt, du Blödmann." keifte Liz ihn an.
"Tja, Tripp, da hast du deine Antwort." Ich konnte nicht anders, als blöde zu grinsen.
Er schaute mich an und grinste. "Ich glaub, meine Freundin hätte eh was dagegen."
"Sehr gut. Ich dachte schon, du hättest sie vergessen."
Ich machte noch ein Bier auf und zündete mir eine weitere Zigarette an. "Ich glaube das wird ein schöner Tag."